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Im Vergleich · GoPro · 2026

GoPro Mission 1 Pro ILS
im Vergleich 2026.

Die GoPro Mission 1 Pro ILS ist die erste GoPro mit Wechselobjektiv. Gleicher 1″-Sensor und GP3-Prozessor wie die Mission 1 Pro, aber Mirrorless-Body mit Micro-Four-Thirds-Mount. GoPro hat den Verkauf im August 2026 ohne Vorankündigung gestartet, ausgeliefert wird ab dem 2. September 2026.

GoPro Mission 1 Pro ILS
Marktstart 2026
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Pre-Order · Marktstart
699,99
Transparenz

Preisverlauf

So entwickelt sich der Preis der GoPro Mission 1 Pro ILS bei Amazon-DE über die letzten Wochen. Täglich automatisiert aktualisiert — keine geschätzten Werte.

Preisverlauf · 2 Datenpunkte
+0,99 € (+0,1 %)
Tief
699
Aktuell
700
Hoch
700
17.05.26.08.

Was ist die GoPro Mission 1 Pro ILS?

Die ILS-Variante (Interchangeable Lens System) ist GoPros Antwort auf die Frage, was passiert, wenn man eine Action-Cam-Plattform öffnet. Dort, wo bei der normalen GoPro Mission 1 Pro das feste Objektiv sitzt, trägt die ILS einen trichterförmigen Aufsatz mit MFT-Bajonett — das kleinste Systemkamera-Bajonett, das es gibt, an diesem Body trotzdem riesig. Der Rest ist Mission 1 Pro: derselbe 1″-Sensor im 4:3-Format, derselbe GP3-Prozessor, dieselben Bedienelemente, dasselbe Zubehör. Mit 193 g Body-Gewicht und 8,8 × 5,6 × 8,8 cm ist sie deutlich kleiner als jede echte Systemkamera — mit dem von COMPUTER BILD getesteten Laowa-Objektiv sind es 345 g komplett.

Erste GoPro mit Wechselobjektiv · 699 € (Body only) · Auslieferung ab 2. September 2026, im stationären Handel laut COMPUTER BILD ab Mitte September. Damit ist sie das Spitzenmodell der Mission-Serie über GoPro Mission 1 und GoPro Mission 1 Pro. Kits mit Objektiv sind vorerst nicht geplant. Die ersten Tests fallen gut aus: COMPUTER BILD vergibt ein "gut", Engadget 8,2 von 10 — beide mit derselben Einschränkung, dem fehlenden Autofokus. Direkter Vergleich: Olympus OM-1 (deutlich teurer, vollwertige Hybrid-Cam), DJI Osmo Pocket 4P (fest verbautes Glas), Sony ZV-E10 (ähnlicher Preis, dafür mit sehr gutem Autofokus). Die ILS dominiert keine dieser Kategorien — sie ist dafür die einzige Kamera, die alle Rollen gleichzeitig spielen kann.

Video · Englisch

This is GoPro MISSION 1 PRO ILS

via GoPro

Hauptmerkmale der GoPro Mission 1 Pro ILS

  • 01Erste GoPro mit MFT-Mount überhaupt — 1″-Sensor im 4:3-Format hinter Wechselglas
  • 02HyperSmooth samt 360°-Horizontsperre auch mit Fremdobjektiv — laut COMPUTER BILD wackelfrei ohne Gimbal
  • 038K60 in 16:9, 8K Open Gate in 4:3, 4K bis 240 fps, 1080p bis 480 fps
  • 04Serienfoto-Zeitlupe mit 960 fps (32×) für zehn Sekunden
  • 05GP-Log2 mit LUT, 10 Bit, bis zu 240 Mbit/s in H.265
  • 06Crop-Faktor 2,7× (mit Stabilisierung 3×) — ein 17-mm-MFT wirkt wie ein 50-mm-Vollformat
  • 07Vier Mikrofone, RAW-Audio in 24-Bit-PCM und 32-Bit-Float, bis zu drei Tonspuren
  • 08Enduro-2-Akku mit 2.150 mAh — im Test rund zwei Stunden 4K30, in 30 Minuten wieder auf 89 %
  • 092,59″-OLED-Touchscreen hinten, 1,4″-LCD vorn, dazu Timecode-Sync für Mehrkamera-Dreh
  • 10Nutzt das komplette Mission-Zubehör: Point-and-Shoot-Griff, Media Mod, Magnetverriegelung, 1/4-Zoll-Gewinde

Technische Daten

Specs laut Hersteller
  • Spec 0150 MP · 1"-Sensor + GP3
  • Spec 02Micro-Four-Thirds-Mount
  • Spec 038K60 · 8K Open Gate 4:3
  • Spec 044K240 · 1080p480 · 960 fps Burst
  • Spec 05GP-Log2 · 10 Bit · 240 Mbit/s
  • Spec 06HyperSmooth + 360°-Horizontsperre
  • Spec 07Manueller Fokus — kein Autofokus
  • Spec 08Nur wetterfest, nicht wasserdicht
  • Spec 09Enduro-2-Akku · ca. 2 h in 4K30
  • Spec 10Auslieferung ab 2. September 2026
Log-Aufnahme
GP-Log2 · 10-bit

Die GoPro Mission 1 Pro ILS nimmt in GP-Log2 auf — ein echtes Log-Profil für maximalen Spielraum beim Color-Grading. Passende LUTs und alle Log-fähigen Action-Cams findest du im Log-&-LUT-Ratgeber.

Was uns überzeugt

  • +Einzigartig: kein anderer Action-Cam-Hersteller bietet ein MFT-Bajonett
  • +Videoqualität und Stabilisierung auf Top-Niveau — COMPUTER BILD vergibt in der Praxis ein "gut"
  • +Deutlich kleiner und leichter als jede vergleichbare Systemkamera
  • +Voll im GoPro-Mount-Ökosystem, gleiches Zubehör wie die Mission 1 Pro
  • +Fokus-Peaking, Fokusassistent und MISSION-Monitor-App machen manuelles Scharfstellen praktikabel

Was uns stört

  • Kein Autofokus — der Body hat keine elektronischen Kontakte, Fokus und Blende laufen komplett von Hand
  • Nicht wasserdicht, nur wetterfest: das Bajonett schließt Unterwassereinsatz aus
  • MFT-Objektive mit elektronischer Fokus- oder Blendensteuerung lassen sich gar nicht verwenden
  • Body only — Objektive kosten extra, Kits sind vorerst nicht geplant
  • HyperSmooth greift nur bei verzeichnungsfreien Festbrennweiten von 6 bis 500 mm und fünf freigegebenen Fisheyes
  • Objektivtyp und Brennweite müssen im Menü hinterlegt werden — wer das vergisst, bekommt laut Engadget Probleme mit HyperSmooth
  • Fokus nachziehen geht nur an der Kamera — für Vlog-Aufnahmen vom Stativ aus umständlich
  • Bei Fotos schlagen echte Systemkameras die ILS klar — der 50-MP-Modus bringt kaum mehr Details als 12 MP
  • Fester Listenpreis von 699 € — die Mission 1 Pro ist im Handel längst günstiger

Wofür eignet sich die GoPro Mission 1 Pro ILS?

  • 01Filmemacher mit MFT-Glassammlung, die ein Zweit-Setup für unmögliche Perspektiven brauchen
  • 02Cinema-Setups mit speziellem Glas: Makro, Fisheye, Anamorphot, lange Brennweiten
  • 03Open-Gate-Dreh, aus dem später Hochformat für Reels und Querformat für YouTube geschnitten wird
  • 04B-Cam neben einer großen Kamera — gleiche Farbwelt über GP-Log2 und LUT
  • 05Onboard-Aufnahmen an Fahrzeugen und Rigs, wo eine Systemkamera zu groß oder zu teuer wäre
Kaufen, wenn …

Für wen ist die GoPro Mission 1 Pro ILS ideal?

Du hast schon eine MFT-Glassammlung (Olympus, Panasonic, GH-Reihe) und willst dein Glas in einer Action-Cam-Plattform verwenden. Oder du machst Cinema-Content mit spezifischen Lens-Setups (Makro, Fisheye, Tele) und brauchst dafür einen Body, den du an Stellen bringst, wo eine Systemkamera nicht hinkommt. Wichtig: Du musst mit manuellem Fokus arbeiten wollen — wer das aus der Filmpraxis kennt, wird die Kamera lieben.

Besser nicht, wenn …

Wer sollte die GoPro Mission 1 Pro ILS überspringen?

Du hast kein MFT-Glas, willst nicht zusätzlich in Objektive investieren oder brauchst Autofokus — dann ist die normale GoPro Mission 1 Pro mit fest verbautem Objektiv die bessere und günstigere Wahl. Wer vor allem vor der Kamera steht und vom Stativ aus vloggt, wird am manuellen Fokus verzweifeln; für dieselbe Summe gibt es mit einer Sony ZV-E10 eine Kamera mit sehr gutem Nachführ-Autofokus. Und wer im oder am Wasser filmt, ist bei der Mission 1 Pro oder einer GoPro Hero 13 Black richtig: Die ILS darf wegen des Bajonetts nicht baden gehen.

Passendes Zubehör

Für die GoPro Mission 1 Pro ILS empfohlen

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3,50 €/Monat
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  • Monatlich oder jährlich kündbar
  • 30-Tage-Kurzschutz möglich
  • Diebstahl modular dazubuchbar
  • Verschleiß/Akku nicht inklusive
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Unbegrenzte Laufzeit · Marktführer
5,50 €/Monat
66 €/Jahr
  • Verschleiß & Akku-Defekte abgedeckt
  • Unbegrenzte Laufzeit
  • Eigene Werkstätten, Reparatur statt Ersatz
  • Diebstahl nur in Premium (+ ca. 2,50 €/Mon.)
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FAQ · Häufige Fragen

Fragen zur GoPro Mission 1 Pro ILS

Ist die Mission 1 Pro ILS in Deutschland schon lieferbar?+

Bestellbar ja, lieferbar noch nicht ganz: GoPro hat den Verkauf im August 2026 ohne Vorankündigung gestartet, die Auslieferung beginnt laut Hersteller am 2. September 2026 in allen Märkten. Sowohl gopro.com/de als auch Amazon nehmen bereits Vorbestellungen an, im stationären Handel rechnet COMPUTER BILD mit Mitte September.

Was ist im Lieferumfang der Mission 1 Pro ILS enthalten?+

Für 699 € bekommst du das Body-Gehäuse, eine Staubschutzkappe, einen Enduro-2-Akku, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel und vier Aufkleber. Objektive sind nicht dabei, Kits mit Objektiv sind vorerst auch nicht geplant. Ein Jahr GoPro-Premium-Abo (Kameraaustausch, Cloud-Uploads, Bearbeitungstools) lässt sich kostenlos dazubuchen.

Welche Objektive funktionieren auf der Mission 1 Pro ILS?+

Nur MFT-Objektive mit echtem manuellem Fokus und manueller oder fest eingestellter Blende. Der Body hat keine elektronischen Kontakte — Objektive, bei denen Schärfe oder Blende elektronisch gesteuert werden (Focus-by-wire), funktionieren nicht, auch nicht im manuellen Modus. GoPro nennt drei Anforderungen: echter mechanischer Fokusring, manuelle Blende oder eine feste Blende nicht kleiner als f/4.5, und ein Bildkreis, der mindestens den 1″-Sensor abdeckt. Klassische Manual-Focus-Optiken von Laowa, 7Artisans, Meike, Brightin Star oder Voigtländer sind die richtige Wahl.

Gibt es schon Wechselobjektive zu kaufen?+

Reichlich — der Mount ist der Grund, warum GoPro Micro Four Thirds gewählt hat. MFT gibt es seit 2008, GoPro spricht von über 300 kompatiblen Objektiven, und die sind alle sofort lieferbar. GoPro selbst verkauft keine Objektive, Kits mit Glas sind vorerst auch nicht geplant: Du kaufst den Body und suchst dir die Optik im Fotohandel. Preislich geht es bei rund 80 € für das 7artisans 25mm F1.8 MFT los, die von GoPro für HyperSmooth freigegebenen Fisheyes liegen zwischen etwa 170 € (7artisans 7.5mm F2.8 II Fisheye MFT) und 300 € (LAOWA 4mm f/2.8 Circular Fisheye MFT). Das von Engadget als Allrounder gelobte Laowa 7,5mm f/2 MFT kostet rund 530 €. Dazwischen liegen das Meike 12mm f2.8 Ultra-Weitwinkel MFT und das 7artisans 6mm F2.0 Fisheye MFT.

Welches Objektiv nehme ich zum Einstieg?+

Für den GoPro-typischen Weitwinkel-Look ein 6- bis 7,5-mm-Objektiv — das Laowa 7,5mm f/2 MFT landet nach dem Crop bei rund 20 mm Kleinbild und war im Engadget-Test die Optik, die am häufigsten auf der Kamera blieb. Wer manuellen Fokus erst lernen muss, fährt mit einer längeren Brennweite besser: Mit dem 7artisans 25mm F1.8 MFT (rund 70 mm nach Crop, ab etwa 80 €) ist alles größer im Bild und der Schärfepunkt viel leichter zu treffen. Genau das berichtet der Engadget-Tester — danach klappte auch das Weitwinkel deutlich besser. Wichtig: Nach jedem Objektivwechsel Typ und Brennweite im Kameramenü hinterlegen, sonst arbeitet HyperSmooth nicht sauber.

Wie stelle ich ohne Autofokus scharf?+

Mit drei Hilfen: Fokus-Peaking hebt scharfe Kanten farbig hervor, der Fokusassistent zoomt in die Live-Vorschau hinein, und die MISSION-Monitor-App macht ein per USB-C angeschlossenes iPhone oder iPad zum großen Kontrollmonitor. Am einfachsten ist es mit Weitwinkelobjektiven — die größere Schärfentiefe verzeiht kleine Fehler. Alternativ geht auch ein externer Monitor per USB-C-auf-HDMI-Adapter oder über den Micro-HDMI-Ausgang des Media Mod.

Ist die Mission 1 Pro ILS wasserdicht?+

Nein. Anders als die normale GoPro Mission 1 Pro ist sie durch das Objektivbajonett nur wetterfest, nicht wasserdicht — Unterwasseraufnahmen sind ausgeschlossen. Wer bei Regen filmt, sollte zusätzlich ein wetterfest abgedichtetes Objektiv ansetzen, sonst dringt Wasser durch die Optik ein. Für Tauchen und Wassersport bleibt die Mission 1 Pro oder eine GoPro Hero 13 Black die richtige Kamera.

Welche Brennweite brauche ich? Wie hoch ist der Crop-Faktor?+

Der 1″-Sensor bringt einen Crop-Faktor von etwa 2,7× gegenüber Kleinbild, mit aktiver Stabilisierung sind es 3×. Rechne die Brennweite deines MFT-Objektivs also mal 2,7 beziehungsweise mal 3: Ein 17-mm-Objektiv entspricht rund 50 mm Vollformat, ein 7,5-mm-Weitwinkel etwa 20 bis 22 mm. Für den typischen Action- und Vlog-Look landest du bei 6 bis 12 mm.

Funktioniert HyperSmooth mit jedem Objektiv?+

Nicht mit jedem. GoPro gibt die Stabilisierung für verzeichnungsfreie Festbrennweiten zwischen 6 und 500 mm frei, dazu für fünf namentlich freigegebene Fisheyes: LAOWA 4mm f/2.8 Circular Fisheye MFT, 7artisans 6mm F2.0 Fisheye MFT, Meike 7.5 mm f/2.8, 7artisans 7.5mm F2.8 II Fisheye MFT und Brightin Star 7.5 mm f/2.8. Wer schnell schwenkt, sollte mindestens mit 60 fps filmen — bei 30 fps wird das Bild schnell unruhig.

Wie lange hält der Akku?+

Der Enduro-2-Akku mit 2.150 mAh (8,3 Wh) füllt einen Großteil des Minigehäuses aus. COMPUTER BILD kam beim Filmen in 4K30 auf rund zwei Stunden — für diese Baugröße ein Topwert. Geladen wird per USB-C mit bis zu 18 W, nach einer halben Stunde war der Akku wieder zu 89 % voll. Das optionale Doppelladegerät (83 €) lädt zwei Akkus mit bis zu 28 W. Ein Netzteil liegt nicht bei, gängige USB-C-Netzteile mit Power Delivery passen.

Taugt die ILS auch zum Fotografieren?+

Für Schnappschüsse ja, als Fotokamera nur bedingt. Es gibt zwei Auflösungen: 50 MP (8192 × 6144) für maximale Details und 12 MP (4096 × 3072) mit besserer Lichtempfindlichkeit. In der Praxis brachte der 50-MP-Modus laut COMPUTER BILD kaum mehr Details als 12 MP, und die Bildqualität hängt stark vom Objektiv ab. Gegen echte Systemkameras verliert sie bei Fotos deutlich — die Stärke der Kamera ist Video.

Lohnt sich die ILS gegen eine normale MFT-Kamera wie die Olympus OM-1?+

Hängt vom Use-Case ab. Die OM-1 ist eine echte Hybrid-Kamera mit IBIS, 20-MP-Hi-Res-Modus und professionellem Autofokus. Die Mission 1 Pro ILS ist eine Action-Cam-Plattform mit Wechselobjektiv — Workflow und Bedienung sind Action-Cam-typisch, dafür bekommst du HyperSmooth, 8K, ein Mount-Ökosystem und ein Gehäuse, das in ein Rig passt. Für reine Foto: OM-1. Für hybrides Action-Video mit Glas-Flexibilität: ILS.

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